NEPAL 26/9 bis 30/10/2022

27/09: Ankunft Kathmandu; sehr herzlicher Empfang durch Tirtha und Rangdol; Fahrt ins Hotel (Thamel) nachmittags sightseeing Thamel; kennenlernen der Crew 

Rangdol Tamang Lakpa Tamang

Lakpa Tendu Sherpa  Champa Tamang Tirtha Tamang

28/09: Sightseeing 

HINDU TEMPEL PASHUPATINATH

BOUDHANATH ODER BODNATH STUPA

SWAYAMBUNATH TEMPEL (Affentempel)

29/09: Flug nach Lukla; die erste Etappe führt durch idyllischen Rhododendron- und Kieferwald hinauf zur Hochalm Chutanga (3.060m) Mera Lodge; Anstieg 949m Abstieg 428 Gehzeit 2:55

30/09: Trek von Chutanga nach Tuli Kharka (4.200m) über den Zatrawa La (4.610m); durch Hochwald und zunehmend alpinere Vegetation erreichen wir heute unseren ersten bedeutenden

Passübergang, den Zatrawa La; 

ab hier geht es hinab ins Hinku Khola Tal. Übernachtung in der Lama Lodge auf der Alm Thuli 

Start 07:15 

Anstieg 1034m Abstieg 386m Gehzeit 4:45; teilweise sonnig und nebelig, kurz leichter regen; Oxy 98%

01/10: Trek von Tuli Kharka nach Kothe (3.550m) nach der Umgehung eines felsigen Gratausläufers steigen wir steil durch Rhododendron und Wacholder ins Hinku-

Tal zur Lama Lodge in Khote (3.550 m) ab. Zwischendurch lassen sich immer wieder Blicke auf die Südwand des Mera Peak erhaschen. Anstieg 430m Abstieg 988m Gehzeit 5h

Start: 08:00 Ankunft 14:30 Oxy: 93% nebelig, angenehme Temperatur, letzte 10’ Regen und Gewitter 

02/10: Rasttag; Reinhard leidet unter starker Diarrhoe

03/10: Trek von Kothe nach Thangnak (4.350m) Mera Guest Lodge; die steilen, waldbestandenen Flanken des Kusum Kanguru (6.367 m) werden gequert, dann geht es ganz hinab ins

Hinku-Tal, dem wir über die nächsten Tage immer weiter folgen. Bald nach der Waldgrenze ist die Schwemmebene von Tagnag Anstieg 708m Abstieg 15m Gehzeit 3:50 Oxy 91% Start 08:05 Ankunft 12:15,sonnig und warm

Zwei von unseren Trägern, 

Jindra Tamang  Sudip Tamang 

04/10: Trek von Thangnak nach Khare (4.900m) Lodge „Hotel Mounten View“ ein anstrengender Aufstieg führt über einen Moränenrücken ins Hochtal von Dig Kharka nach Khare 

letzter flacher Platz vor dem Mera La und kurz unterhalb des Mera Gletschers gelegen.

Anstieg: 617m Abstieg 16m Gehzeit: 2:50 Oxy 94% 

Start 08:40 Ankunft 12:00, ganzen Tag Regen und nebelig 

05/10: Ruhetag, Schneefall seit Mitternacht; Spaziergang Anstieg 200m Oxi 93%

06/10: Das Abenteuer Mera Peak kann beginnen! Über viel Geröll und den flachen Gletscher wird der Mera La (5.415 m) erreicht. Etwas über dem Pass (5.450 m)

befindet sich eine erste gute Gelegenheit, ein Hochlager zu errichten. Wir gehen jedoch nochmals etwa 2 Stunden über weite, sanfte Gletscherhänge zum High Camp (5.820m) hinauf. 

Start 07:50  Ankunft 13:40

Aufstieg 918m; Gehzeit 5h; 

Oxy: 94% Nebelig und Schneefall, schlafen im Zelt 

07/10: Frühstück 02:00 Aufbruch 03:15; ca. 3/4m Neuschnee; extrem anstrengendes Spuren, wird unverständlicher Weise nur von zwei Guides abgearbeitet;  massiver Zeitverlust! 

Anstieg  480m Abstieg 483 Gehzeit 10h 

Oxi 81% sonniges, warmes Wetter

Abstieg vom Basecamp 5.800m, nach Kongme Dingma 4.800 m

Anstieg 49m Abstieg 1.050m Dauer 3:15 Oxi 92%; wechselhaftes Wetter, Schnee, Nebel und teilweise sonnig; schlafen im Zelt 

08/10: Trek von Kongme Dingma nach Seto Pokhari 5.035m

Ganz hinab in die Talsole des Hongu Khola, dem wir wieder höher folgen. In der Nähe eines kleinen Sees

und des einzigen Teehaus/Lodge weit und breit, schlafen wir dort. Völlige Abgeschiedenheit!! 

Anstieg 476m Abstieg 203 Gehzeit 3:35h; sonnig, wechselhaft, bei Ankunft Schneefall, Oxi 91%; 

Ein wilde Bronchitis beginnt: Frage Abbruch der Tour oder Versuch alles durchzuziehen; internistisch und sportmedizinisch eine heikle Frage, die ich nur selbst für mich entscheiden kann. Starker, krampfartiger Husten; pO2-Abfall bis unter 80% (bei meiner Frau sogar bis 67%!) Im Spital in Wien würde ich bereits die Intensivstation informieren – ja mitunter kann es auch gut sein, wenn eine Situation alternativlos ist…

09/10: Trek von Seto Pokhari nach Baruntse Basecamp (5.433m) 

Diese Etappe führt uns über sanfte Grasmatten und Moränengelände bis ins Basislager das sich

idyllisch am Rande eines Sees befindet, in dem sich der Baruntse mit seiner ganzen Größe spiegelt. Anstieg 395m Abstieg 19m Gehzeit 2:41h; sonnig mit ein paar Nebelfetzen; Oxy 78%; sehr mühsam!!

10/10: Ruhetag; kleiner Spaziergang; Oxy 98%

11/10: kurzer Aufstieg, Richtung Highcamp1; Aufstieg 210m Abstieg 308m Gehzeit 2:55 Oxy 91% 

12/10: seit gestern Abend Schneefall; Ruhetag; extrem kalte Nacht, sternenklarer Himmel 

13/10: Aufstieg zu Highcamp1; fühl mich schwach, breche nach 400Hm ab und kehre ins Basecamp zurück; Oxy 88%;

sonnig und warm 

14/10: wieder sehr kalte Nacht, ca -5 Grad Innentemperatur; heute Ruhetag 

15/10: leichtes TrainingAnstieg 83; Oxy: 91% 

16/10: Ruhetag; Wilfried ist gestern auf Highcamp1 und heute auf Highcamp2 aufgestiegen; morgen erreicht er hoffentlich den Gipfel 

17/10: nach gestrigen kraftgebenden Ruhetag doch auf Highcamp1 (6.150m )aufgestiegen; sehr anstrengend, bei jedem Schritt im Eiscoloir ein ordentlicher Hustenanfall; Anstieg 717 m Gehzeit 5:35  Oxy 91%

zur Überraschung ist Wilfried noch immer auf Highcamp1 ohne weiter hochgestiegen zu sein; 

sonnig leicht windig; abends dann sehr stürmisch und sehr kalt(~ -20)

18/10: Abstieg (691m) ins Basecamp; sehr fordernd (Bronchitis &Sinusitis) sehr erschöpfend;

Wilfried’s Plan: heute auf Highcamp2 morgen Summit und retour ins BC; 

19/10: Ruhetag; Wilfried retour von Highcamp2, heftigste Winde haben Gipfelaufstieg verunmöglicht;

20/10: AMPHU LAPTSA BC – eine weite Etappe führt über karge, vegetationslose Moränenlandschaft an den idyllischen Seen von

Panch Pokhari („fünf Seen“) vorbei, bevor wir in einem Seitental das Amphu Laptsa-Basislager (5.571m) erreichen. Sonnig, leichter Wind, abends kalt – Bronchitis wird zumindest nicht schlechter

Aufstieg 270m Abstieg 184m Gehzeit 4:20; Oxy 89%; schlafen im Zelt 

21/10: AMPHU LAPTSA – CHUKKUNG 

heute wird der Amphu Laptsa (5.780 m) auf der Japaner-Route überschritten. Der Aufstieg führt über einen bizarr treppenartig aufgebauten Gletscher hinauf zur Gebetsfahnen-geschmückten Passhöhe. Der Blick auf die gewaltige Südwand des Lhotse (8.516 m) und dem zum Greifen nahen Island Peak (6.189 m) sind einfach überwältigend.

Jenseitig geht es dann steil hinab in den Talkessel der Amphu Alm 5.335 m. Dabei sind Felsstufen, Firnflanken und eine lange Querung zu

bewältigen, die meisten Passagen müssen mit Fixseilen versichert werden. Einmal auf der Almhochfläche angekommen, sind die Schwierigkeiten absolviert. Von hier führt ein relativ bequemer Weg zur Lodge in Chukung 4.740m; 

Aufstieg 438m Abstieg 1265m Gehzeit 7:25; Oxy: 93% ; sonnig, leicht windig

22/20: Tag: TENGBOCHE 3.924m Ein gemütlicher Weg über Almmatten führt  eben durch das Tal nach Dingboche (4.350 m) mit seinen tausend Steinmauern hinaus.

Nach der Mittagspause folgen wir dem angenehmen Weg, an Berberitzen- und Wachholdersträuchern vorbei, weiter nach Pangboche (3.980 m) hinab und übernachten in Tengboche, wo – ein einmalig gelegenes Kloster liegt. Das Timing war gerade richtig und es fand  gerade eine Andacht statt und wir konnten der buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Aber auch so lohnt ein Besuch. Anstieg 234m Abstieg 1075m Gehzeit 4:50m 

23/10: NAMCHE BAZAR – Auf dem Weg zur „Sherpa-Metropole“ Namche 

Zunächst geht es steil hinab nach Phunki Tenga (3.250 m), über den Bach auf die andere Talseite hinüber, und wieder steil hinauf nach Kyangjuma (3.550 m). Dann war das Gröbste geschafft, eine langgezogene Querung an der steil zum Fluss abfallenden Hangflanke entlang, führt nach Namche Bazar 

Anstieg 437m Abstieg 842m Gehzeit 3:15; sonnig, warm, ganz leichter Wind 

24/10: LUKHLA – Ein letzter steiler Abstieg führt  zum Dudh Kosi hinunter, über die neue Hillary-Brücke, und entspannt immer entlang des Flusses bis Phakding (2.610 m) hinab. Danach geht es wieder aufwärts, ein zweieinhalbstündiger Aufstieg führt nach Lukhla (2.860 m). Es ist geschafft, wir haben das Ziel erreicht. Anstieg 680; Abstieg 1098 Gehzeit 5:40; sonnig und warm

Aus sportmedizinischer und trainingspysiologischer Sicht spannend, dass trotz heftiger wochenlanger Bronchitis die weitestgehende Absolvierung der Tour möglich ist; sicherlich auch auf Grundlage einer guten Basiskondition, die jahrzehntelang aufgebaut wurde.

25/10: 07:00 Rückflug bis Ramechhap Airport und anschließend mit dem Bus nach Kathmandu 

26/10: Sightseeing und Shopping 

Garden of Dreams

Diwali Fest

Bakthapur

29/10: Abflug nach Wien 

Höhentraining Dachstein 07 2022

Dienstag 04.07. Ankunft Ramsau Dachstein Seilbahn Parkplatz 

Mittwoch 05.07. Anna und Johann Klettersteig (Südwand) Hohen Dachstein Aufstieg 1543; 6h; D/E; Talfahrt mit Seilbahn; 

Nacht: Parkplatz Silberkarklamm

Donnerstag 06.07. Rosina Klettersteig 130 Hm;      

             Hias Klettersteig 120 Hm; 

             Siega Klettersteig 150 Hm; D

Eisklettern – Kraft& Kraftausdauer und Kälteschutz Norwegen 01.2020

Diesmal waren Klettertechniken im Steileis das zentrale Thema.

Diese erfordern neben viel Kraft und Kraftausdauer auch ein hohes Maß an verfügbarer Körperspannung. Spezielle Trainingsmethoden dafür wurden nachmittags nach den Klettersessions eigens besprochen und praktisch erprobt.

Trainingsmethoden nur unter Einsatz des eigenen Körpergewichtes (insbesondere alle Arten von Klimmzugzechniken, Liegestützen Bauch und Beinmuskeltrainings) sowie unter Zuhilfenahme der Eisgeräte wurden gezielt besprochen und vertieft. Ebenso sind Balancetraining in Kombination mit richtiger Körperspannung eine weitere Voraussetzung für erfolgreiche und sichere (!) Besteigung von Steileisrouten.

unzählige solcher Wasserfälle in der Gegend um Oppdal
Sigi Wirth im Vorstieg

Gran Paradiso, Val Gressoney, Vincent Pyramide (4215m) 05.2019

Beginn mit schönem Wetter und Besuch durch einen domestizierten Fuchs. Das Tier wich bereits am Parkplatz nicht von unserer Seite UND tauchte nach fast 800m Aufstieg zur Rif. Vittorio Emanuele II auf 2735Hm wieder auf! Beim Kochen im Winterraum fiel natürlich das eine oder andere auch für ihn ab…

Aufstieg auf den Gran Paradiso am nächsten Tag bei perfekten Verhältnissen. Das selbst fabrizierte Essen am Gaskocher schmeckte anschließend herrlich. – Abfahrt zum Ausgangspunkt (Parkplatz) und Wechsel ins Val Gressoney.

Hier – auch ausserhalb der Saison – Aufstieg von der Talstation der stillgelegten Lifte über 2400m zur Capana Gnifetti auf 3647Hm. Ausser der Hüttenwirtin waren wir die einzigen Gäste! Herrliche Jause am Dach der Hütte!! Nochmals Dank an die tolle, engagierte Wirtin!

Am nächsten Aufstieg zur Vincent Pyramide und nahezu 3000Hm Abfahrt zum Ausgangspunkt! Danke an Sigi Wirth, der wieder einmal sein gesamtes professionelles Wissen bzgl. Tourenplanung, sportmedizinischer Ernährung, Kraft-und Konditionsaufbau sowie Höhenakklimatisation einbrachte.

Insgesamt eine optimale Akklimatisations- und Vorbereitungstour für die nahende Muztagh Ata Expedition!

Zwei „Madonnen“ am Gran Paradiso
Picknick am Dach der „Monte Rosa“ Welt